Ost-USA und Ost-Kanada Reise | 19.09.2007 – 06.10.2007


19.9.2007 Boston – West Dennis (91 Meilen)

Nach einem langen Flug (trotz Business Ticket in Economy-Class, dafür eine 4-er Reihe für uns alleine) reisten wir in Rekordzeit von 20 Minuten in Boston ein.

Danach holten wir das Mietauto mit einem Shuttle Bus ab. Dann waren wir auf uns alleine gestellt. Was sich zu Beginn etwas schwer herausstellte. Riesenstadt und Feierabend-Verkehr… Nach einer Stunde im Kreis-fahren, fanden wir dann doch noch die richtige Autobahneinfahrt Richtung Cape Cod. Zu Beginn hatten wir noch ziemlich viel Stau, bevor wir dann richtig losfahren konnten. Um ca. 20 Uhr sind wir dann bei der vorgebuchten Unterkunft in West Dennis (Cape Cod) eingetroffen. Zum Znacht gabs ein Sandwich.

20.9.2007 West Dennis – Provincetown – West Dennis (100 Meilen)

Um 7.30 Uhr waren wir bereits Abfahrtbereit für Provincetown, mit dem Ziel das 12 Uhr Schiff für das Whale Watching zu bekommen. Wir waren dann bereits um 9.30 dort und erreichten das 10 Uhr Boot. Das Whale Watching war recht interessant und wir haben viele Wale gesehen und eine Flosse. Wieder am Land haben wir Zmittag gegessen. Aber schon dort mussten wir feststellen, dass der Fast Food hässlich ist (vor allem der Hot Dog). Nach einer kurzen Stadtbesichtigung fuhren wir mit einigen Stopps zurück nach West Dennis in unsere Unterkunft. Und so schnell war dann auch der erste Tag vorbei.

21.9.2007 West Dennis – Boston – West Springfield (191 Meilen)

Wieder frühe Abfahrt in Richtung Boston. Allerdings hatten wir (vor allem der Driver) ein mulmiges Gefühl wegen dem Verkehrschaos in Boston. Queen of the Kartenleser hat leider die falsche Brücke angesteuert, was uns ein falsch-fahren von 30min verursachte. Schlussendlich, haben wir dann aber doch noch die richtige Brücke incl. Parkhaus gefunden. (PS: Wir empfeheln unbedingt ein Navi für die USA :-)).

Bosten haben wir mit der Ducks Tours bekundet auf Land sowie auch auf Wasser. Anschliessend besuchten wir noch das Aquarium. (der Hai war sehr eindrücklich).

Nach einem kurzen Besuch in einem Einkaufszentrum kamen wir auf das Fazit: enttäuschend. Um ca. 17 Uhr haben wir Boston verlassen in Richtung Niemandsland. In Springfield haben wir die Ausfahrt genommen, da wir dachten, dass wir dort sicher eine Unterkunft finden. Leider war dies nicht der Fall. Bereits Stockdunken irrten wir in dieser Gegend herum und niergends war eine Spur von einer Unterkunft. Plötzlich tauchte auf der rechten Seite eine Econolodge auf. Es war die teuerste Motel Nacht und dazu hatten wir noch ein smoking Zimmer. War schrecklich aber da wir keine Alternative hatten, nahmen wir es. Das Auto wäre wohl komfortabler gewesen (aber diese Meinung hatte wohl nur das Mimosi). Das Nachtessen haben wir ausgelassen.

22.9.2007 West Springfield – Albany (102 Meilen)

Angekommen in Albany, besuchten wir zuerst einmal das Tourismusoffice. Dann besuchten wir das einzige Internet Café respk. die Internet-Bibliothek. Danach machten wir eine Stadtbesichtigung zu Fuss. Allerdings war die Stadt so gut wie ausgestorben und das an einem Samstag. Da besuchten wir halt das Museum über New York (Staat und Stadt). War sehr eindrücklich, besonders der Teil über 9/11. Frühzeitig machten wir uns auf den Weg in die Unterkunft, die etwas ausserhalb von Albany gelegen war. Wir fanden einen Italiener mit Steakhouse. Allerdings mussten wir eine Stunde dafür anstehen. Was man nicht alles macht für ein gutes Essen. Wir bekamen einen Pager, der Alarm vibrierte und blinkte, wenn man an der Reihe war. Was es nicht alles gibt. Das warten hat sich aber definitiv gelohnt. Adi hatte Filet Mingon und Daniela Pasta.

23.9.2007 Albany – Niagara Falls (327 Meilen)

Heute war der Geburtstag von Adrian und wir hatten das erste mal ein gutes Frühstück. Mit noch unbestimmtem Ziel fuhren wir los. Heute sogar das 1. Mal Daniela aber nur für einige Meter. Es war eine lange Autofahrt…Kurz vor Buffalo informierten wir uns in einem Tourismusbüro an einer Autobahnraststätte und buchten auch gleich zwei Nächte bei den Niagara Falls (US). Nach dem ein-checken suchten wir sofort die Fälle. Es war sehr eindrücklich. Nachher machten wir uns einmal mehr auf die Suche nach etwas essbarem. Nach einer Stunde landeten wir dann halt doch wieder im Hotel. Es war OK, aber eben nur OK.  Vor allem Adi’s French Dressing war super ;-). Aber wenigstens waren wir am Geburtstag an einem schönen Ort.

24.9.2007 Niagara Falls – Buffalo – Niagara Falls (30 Meilen)

Heute besuchten wir Buffalo. Auch diese Stadt scheint nicht gerade von Leuten übersäht zu sein. Wir machten eine kurze Stadtbesichtigung zu Fuss. Die Besichtigung von einem US-Navy Schiff und einem U-Boot, waren sehr interessant. Natürlich hatten wir auch heute unsere Schwierigkeiten etwas essbares zu finden. Ausser Donkin Donat zum Frühstück. Zum Znacht haben wir uns im Casino in einem ‚all you can eat’ beköstigt. Kaum waren wir im Hotel, haben wir gesehen, dass Scheinwerfer auf die Fälle leuchten. Und so machten wir uns nochmals auf, um die farbigen Falls zu sehen. War ein sehr schöner  Anblick.

25.9.2007 Niagara Falls (US) – Niagara Falls (CA) (2 Meilen)

Am Morgen besuchten wir auf der amerikanischen Seite noch das ‚Maid of the Mist’ und fuhren mit dem Trolley auf die in der Mitte der Falls stehende Island. Um 13. Uhr machten wir uns gespannt, wie wir über die Grenze kommen, auf den Weg nach Kanada. Auch da sind wir ohne Probleme ausgereist respk. Eingereist. Zuerst machten wir uns auf die Suche nach einer Unterkunft, was aber auf dieser Seite kein Problem war.

Auf der kanadischen Seite war das pure Gegenteil anzutreffen. Viele Unterkünfte, viele Restaurants und viele Vergnügungsmöglichkeiten (Spielshops und Shows).

Dafür war auch alles doppelt so teurer. Nachdem Besuch auf dem Skylon Tower tasteten wir uns hinter die Fälle vor (Behind the falls). Ausser Wasser war allerdings nicht viel zu sehen. Zum Abendessen hatten wir feine Pasta im Mama Mista.

26.9.2007 Niagara Falls – Toronto (95 Meilen)

Heute hatten wir zum ersten Mal ein Frühstück in einem Restaurant, allerdings war es so teuer, dass wir eine Portion teilten (Sandwich und Rösti). Dann als wir losfahren wollten, schlug die Autotür an Daniela’s Kopf oder umgekehrt ?!?!? Anyway auf alle Fälle tat es sauweh. Sie hatte aber dennoch Glück, dass es nur eine Schramme gab und nicht gleich eine Platzwunde.

Eigentlich wollten wir noch zum Städchen Niagara on the Lake, allerdings fanden wir es nicht, daher kauften wir kurz im einzigen vorhanden Lebensmittelgeschäft ein und machten uns dann auf den Weg nach Toronto. Da die Unterkünfte in Toronto extrem teuer waren, suchten wir den Backpacker auf. Begeistert über diese Tatsache, sowie auch, dass die Parksituation eher schlecht und teuer war, war die Stimmung bei Adi nicht mehr so gut. Nachdem wir dann das Auto in einem Parkhaus platziert haben und unser 6-er Zimmer bezogen haben, machten wir uns noch auf den Weg zu einem Tourismusbüro. Allerdings war dort gar kein Tourismusbüro, sondern nur die Station eines Tourismusbuses. Da wir schon spät dran waren, konnten wir nur noch 1x durch die ganze Stadt fahren, aber nirgends wo aussteigen, weil wir auf dem letztem Bus waren. Aber wenigstens haben wir mal die ganze Stadt gesehen. Anschliessend besuchten wir noch den Tower, welcher aber eher enttäuschend war. Zum Znacht waren wir in einem Steakhouse, was auch wieder sehr gut war.
Da es mir unter 5 Männern nicht so wohl war, schlüpfte ich zu Adrian ins Bett.

27.9.2007 Toronto – Kingston (175 Meilen)

Die Nacht war nicht sehr erholsam. Es war ein ewiges rein und raus. Der letzte war dann um 3 Uhr im Bett. Für den nächsten Backpacker Besuch mit Adrian braucht es wohl wieder viel Überredungskunst.

Am morgen setzten wir uns nochmals in den Touri-Bus und besuchten das Casa Loma. Dies ist ein eindrückliches Schloss, gebaut Anfangs des 20. Jahrhunderts. Um 13.30 verliessen wir Toronto und fuhren nach Kingston. Nach abklappern aller Motels, entschieden wir uns für das günstigste, dafür das weit entfernteste. Aber es war sehr gut. Am Abend hatten wir wieder etwas Mühe zum etwas essbares zu finden. Am Schluss entschieden wir uns dann doch noch für das Restaurant.

28.9.2007 Kingston – Ottawa (165 Meilen)

Am morgen besuchten wir noch kurz den Hafen von Kingston, bevor wir uns auf den Weg nach Ottawa machten. Unterwegs haben wir im Reiseführer noch über Upper Canada (eine Museumsstadt) gelesen. Da es ohne grossen Umweg ging, besuchten wir dieses kleine Dorf noch. Es war ein nachgebautes Dorf von 1860. Es war sehr interessant und eindrücklich.

Danach machten wir uns auf den Weg nach Ottawa, wo wir zuerst unsere Unterkunft suchten, die wir bereits gebucht haben. Gasthaus Switzerland. Es war ein kleines Verkehrschaos, fanden es aber schliesslich dennoch. Wir machten dann noch einen kleinen Abendrundgang in Ottawa, bevor wir im Steakhouse The Keg zu abend gegessen haben (finally). Auch diesen Abend gingen wir wieder früh ins Bett.

29.9.2007 Ottawa – ? (ca. 35km vor Quebec) (266 Meilen)

Am Morgen geniessten wir ein gutes Frühstück im Gasthaus. Danach besuchten wir das Parlamentshaus. Es gab eine gratis Führung, welche sehr interessant war. Danach besuchten wir das Museum of civilization; nach 15min waren wir schon wieder draussen, da es uns überhaupt nicht interessiert hat. Dafür hatten wir mal einen leckeren Zmittag. Um 13.30 fuhren wir los nach Quebec. Leider haben wir die falsche Strasse erwischt und hatten so etwas länger. Ca. 35km vor Quebec, haben wir ein Motel und ein Mac gefunden.

30.9.2007 Quebec – Rimouski (227 Meilen)

Nach einer saukalten Nacht, sind wir nach Quebec gefahren; Gespannt ob hier irgendetwas offen hat am Sonntag. Wir wurden aber positiv überrascht. Es hatte sehr viele Touristen und auch alle Läden und Restaurants waren offen. Zuerst haben wir dann ein sehr leckeres Frühstück zu uns genommen, bevor wir uns zu Fuss auf die Stadtbesichtigung machten. Im Tourismusbüro wurden wir super beraten. So hatten wir eigentlich alle Infos, die wir auch für die gesamte nächste Woche brauchten.

Quebec war eine sehr schöne Stadt. Nach 15 Uhr fuhren wir dann wieder los uns machten uns auf den langen Weg auf die Halbinsel Gaspé. Wir fanden sogar den Ort, an dem der Leuchtturm war, in welchem Daniela unbedingt schlafen wollte. Die Fähre wäre in 45 Minuten gefahren, allerdings konnten wir nicht ausfindig machen, ob es noch Platz gehabt hätte. Es gestaltete sich alles sehr schwer, weil die Dame im kleinen Verkaufshäuschen nur Französisch gesprochen hatte. Und sie meinte, beim Leuchtturm sprechen auch alle nur Französisch. Weil es die letzte Fähre gewesen wäre, und nicht mehr zurückgekommen wäre, haben wir es schweren herzens sein gelassen. Dafür haben wir noch einen schönen Sonnenuntergang am Steg erlebt.

Wir fuhren dann noch weiter nach Rimouski, wo wir eine super Unterkunft hatten und im maison du spaghetti super Pasta gespeist haben.

1.10.2007 Rimouski – Gaspé (320 Meilen)

Heute fuhren wir viel Auto. Heute war zum 2. mal Daniela am Steuer. Allerdings machte es beiden nicht besonderlich Spass. Adi war es langweilig und Daniela konnte nicht die Aussicht geniessen. Darum wechselten wir nach einigen Stunden auch wieder. Am morgen gingen wir noch kurz in den Coop um uns mit Lebensmittel einzudecken.

Am Mittag machten wir noch einen Abstecher in die Mountains. Dort machten wir eine kurze Wanderung zum Lac American. Leider war der Rundgang geschlossen, vermutlich wegen der Jagd. Wir haben auch 2 Elche gesehen, aber leider nur Tote im Autoanhänger, leider aber keine lebendigen.

Übernachtet und gegessen haben wir im Motel Adams.

2.10.2007 Gaspé – Carleton (231 Meilen)

Auch hier machten wir kurz einen Einkauf im Lebensmittelgeschäft. Wir kauften auch gerade ein Znacht ein. Heute war das Ziel eine Wanderung im Nationalpark. Der 1. Infopunkt war allerdings geschlossen, so machten wir uns auf dem Weg zum 2. Dort konnten wir dann die Gebühren bezahlen, bevor wir wieder zurück fuhren zum Park.

Dort machten wir eine 2.5 stündige Wanderung zum Cap Gaspé, wo ein Leuchtturm stand. Dort haben wir auch ein Schweizer Ehepaar getroffen. Wir merkten dann, dass das wohl die Strassenbehinderer waren, über die wir uns zuvor aufgeregt haben…
Geschlafen haben wir in einem schönen Hotel in Carleton.

3.0.2007 Carleton – Malbaie (247 Meilen)

Zmorgen hatten wir im benachbarten Thermalhotel "" , da es nur 4 Gäste in unserem Hotel hatte. Wir haben uns über ein riesiges Buffet gefreut. Es kam allerdings anders. Serviert wurde ein Gesundheitsfrühstück. Der warme Haferbrei war vor allem zu Freude von Adrian.

Gestärkt und ohne Tagesziel fuhren wir dann weiter. Spontan entschieden wir uns auf die andere Seite des Flusses zu gehen. So nahmen wir die Fähre und fuhren über den St. Laurence Strom. Auf der anderen Seite suchten wir dann zuerst ein Znachtmöglichkeit und nach dem Essen eine Unterkunft in der Nähe.

4.10.2007 Malbaie – Montreal (266 Meilen)

Auch heute fuhren wir wieder viel Auto mit dem Ziel Montreal zu erreichen. In Montreal erwischten wir wieder den Feierabend-Verkehr, was uns einige Nerven kostete. Auch den Einbahn-Verkehr war nicht hilfreich die zu suchenden Strassen zu finden. Schlussendlich fanden wir aber die Unterkunft ohne grosse Umwege. Die 1. nahmen wir dann auch gleich. Sie war downtown und ok im Preis. Wir haben dann in der Nähe zu Abend gegessen und haben bemerkt, dass unser Hotel vom Besuch im Jahr 2001 nur 5 Gehminuten weg war.

5.10.2007 Montreal – Zurich (ca. 6000 km)

Da wir Montreal schon gesehen haben und eigentlich gut einen Tag mehr Erholung zu Hause gebraucht haben, haben wir uns entschieden heute schon zu probieren auf den Flug zu kommen.

Wir haben 2 Stunden für die Fahrt an den Flughafen, sowie für die Abgabe des Autos eingerechnet. Wir haben dies aber in 15 Minuten erledigt gehabt, so mussten wir 3h am Flughafen warten, bis der Ticketschalter aufging. Als dieser aufging, mussten wir nochmals 2 Stunden warten. Um 16.10 bekamen wir dann doch noch die Einstiegkarte und mussten uns extrem beeilen, damit wir noch an das Gate kamen.

Wir waren aber extrem froh, dass wir mitgekommen sind, da wir sonst nochmals eine Nacht hätten suchen müssen und das Auto bereits abgegeben haben.

6.10.2007 Ankunft in Zürich (Total gefahrene Meilen: 2848  (4583km))

Mit 20 Minuten Verspätung sind wir in Zürich gelandet. Dann ab ins Bett für 4 Stunden bevor es dann ans einkaufen und putzen ging. Und schon waren die Ferien vorbei.

Fazit: Es waren wunderschöne Ferien mit viel Zeit für uns.
Anzahl Reisetage: 17

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