Guilin – Wind- und Regenbrücke – Reisterrassen – Li Flussfahrt | 21. – 24.07.2011


Guilin 21. Juli
Schon während der Zugfahrt von Peking nach Guilin fragte ich Adrian, ob nicht er über diese Etappe berichten kann, denn meiner wird vermutlich zu negativ ausfallen, denn ich hatte gleich zwei Tage lang den „alles-ist-doof-Tag“ eingezogen. Also entschuldige ich mich schon jetzt, falls alles etwas negativ rüber kommt. Objektiv betrachtet war es vermutlich nicht ganz so schlimm (obwohl Adi gibt mir in vielem recht, also lag es nicht nur an meiner Laune :-)).
Da wir gut durch den Morgenverkehr gekommen sind, mussten wir am Bahnhof noch gut eine Stunde auf unseren Zug warten. Dank Mong konnten wir in die Wartehalle der 1. Klass Passagiere, was viel angenehmer war, als die Halle der 3. Klasse, wo es wieder nur so von Menschen wimmelte. Obwohl mein Magen komplett leer war, spielte er verrückt. Da ich auf dem Bahnhofsgelände kein „normales“ WC gefunden habe, bevorzugte ich es, bis im Zug zu warten….
Der Erste Eindruck des Zuges war gar nicht so schlecht. Das Bett war schon angezogen und es sah auch ganz ordentlich aus. Doch bei einem zweiten Hingucken, was wir versucht habe zu vermeiden, sah man überall den Dreck. Es waren noch keine 5 Minuten rum, so fing das „Chodere“ und spucken an. Wua, ich sage Euch, es ist einfach nur eklig. Von tief unten holen sie den Dreckschleim und ziehen ihn hoch. Ich fragte mich bis am Schluss der Zugfahrt, wohin sie es spucken. Adrian hat mir dann erst am Schluss erzählt, dass er dem Einen zugesehen hat, wie er in die Ecke des Zuges gespuckt hat. Mit uns teilten zwei junge Chinesinen das Abteil. Am Anfang waren wir ganz froh, denn so hatten wir sicher keine „Spuck-Männer“, was mir, glaube ich, wirklich den Magen gedreht hätte und das wenige, was noch übrig war, hochgekommen wäre. Doch schnell war klar, dass wir es mit zwei total verzogenen Gören (Adrians Worte) zu tun hatten. Von Anfang an waren sie uns unsympatisch und der erste Eindruck täuschte auch nicht. Nachdem sie nochmals 4 Stunden geschlafen haben, wurde es laut und das Fressgelage ging los. Nach 15min fressen (Sorry, dass kann man nicht netter ausdrucken) war am Boden eine riesen Schweinerei.Obwohl es einen Abfalleimer hatte, schmissen sie einfach alles auf dem Boden. Und der Geruch des Essens, ich konnte es einfach nicht mehr riechen. Und dann fing die Eine auch noch an in den Eimer zu spucken (wenigstens ohne Töne, aber trotzdem eklig). Ich wollte nur noch raus aus dem Zug und in ein Flugzeug steigen. Zu meiner grossen Enttäuschung war auch noch die Toilette nur ein Loch. Wie sollte ich dies mit meinem Magen 30 Stunden aushalten? Meine Devise war klar: möglichst wenig Essen und trinken, damit ich auch möglichst wenig auf die Toilette gehen muss. Die Toilette auf der anderen Seite war immer geschlossen, ich hätte Wetten können, dass dies eine normale Toilette war und die Schaffner diese nicht aufschliessen. Und ich behielt natürlich recht. Am Abend nach den unzähligen Stopps, als der Wagen dann voll war, wurde dieses WC auch endlich geöffnet und so hatte ich doch noch einen Glücksmoment auf dieser Zugfahrt. Aber es blieb wirklich der Einzige. Es ekelte mich einfach wirklich langsam alles in diesem Zug, so blieb ich möglichst lang einfach auf meinem Plätzchen (dies war auch das beste für meinen Bauch). Ein paar Prinzenrollen hielten meinen Magen beschäftigt.
Die beiden Chicas stiegen in der Nacht um drei Uhr aus. Aber natürlich war ab 1 Uhr rambazamba. Leise Reden war ein Fremdwort für die beiden und von Rücksicht nehmen auf andere haben sie auch noch nie was gehört. Als sie dann endlich gegangen sind, hatten sie nicht mal das Licht ausgemacht, geschweige denn die Abteiltür wieder zugemacht. Wir waren auf alle Fälle total froh, dass wir nun das Abteil für die restlichen 10 Stunden für uns hatten. Natürlich waren wir aber nicht sicher, ob nicht nochmal jemand dazusteigen wird. Zum Glück kam aber niemand und wir mussten auf niemand Rücksicht nehmen. Eigentlich akzeptiere ich jeweils die Kultur und Sitten, welche im jeweiligen Land herrschen, doch die Spuckerei und das für uns empfundene rücksichtslose Verhalten war mir zu viel auf dieser Zugfahrt. Aber ganz verübeln kann man es ihnen ja nicht, sie kennen es nicht anders.
Wir haben es aber offensichtlich überstanden. Und das Hotel hier in Guilin ist recht schön und edel. So gönnten wir uns zuerst mal eine laaaaange Dusche und fühlten uns schon viel sauberer. Am Nachmittag hätte ich mir einfach mal eine freie Zeit gewünscht. Irgendwie fehlt mir immer noch die Energie und möchte immer ein Klo in der Nähe haben. Doch Adrian schmiedete schon wieder Pläne für den Nachmittag und vorallem hatte er hunger, was jeweils heisst: gebt dem Raubtier schnell was zu Essen, sonst wird es aggressiv :-). so machten wir uns zum Hotelrestaurant, welches wie ausgestorben wirkte. Doch wir bekamen eine nette Mahlzeit und waren gestärkt für den Stadtrundgang am Nachmittag. Wir starteten kurz nach drei Uhr und wurden als erstes von der grossen Hitze erschlagen. Es ist fast unerträglich bei diesen Temperaturen (ca. 35°) spazieren zu gehen, ausser man geht immer schön am Schatten entlang. Die Stadt ist recht lebendig und obwohl es hiess, dass es touristisch ist, sahen wir die ersten paar Stunden keine Langnasen und wir wurden auch hier von jedem Augenpaar angeschaut. Wenn wir merkten, dass wir von weitem fotografiert wurden, machten wir unseren Spass draus, lachten und zeigten die Peace-Finger (so wie es jeder Chinese auf jedem Foto tut). Zu Abend haben wir in einem Cafe gegessen. Es gab leckere Pizza (ich weiss, es ist nicht wirklich gut für mein Magen – aber es kommt nicht drauf an, was ich esse, er reagiert immer gleich).
Nach dem Essen wollten wir rasch ins Hotel zurück, damit wir im Pool noch etwas auskühlen konnten. Doch wie es bei uns so ist, war der Pool out-of-order, weil er gerade geputzt wurde. Also blieb nur noch eine kühle Dusche im Zimmer.
Morgen geht es zu den Reisterassen und zur Windbrücke. Wir freuen uns auf wieder mehr Landschaft und weg von der Stadt.

Sanjinag 22. Juli 2011
(heute berichtet von Adrian, weil Daniela am schlafen ist)
Nach einer super Nacht, endlich konnten wir mal wieder durchschlafen, wurden wir um 9 Uhr von userem Guide Wang im Hotel abgeholt. Heute stand die Wind und Regen-Brücke auf dem Programm. Diese Brücke ist in der nähe von Sanjiang, welches ca. 4 Autostunden entfernt liegt. Also machten wir uns auf eine laaaange Autofahrt bereit. Wir fuhren endlosen Reisfeldern entlang bis wir nach gut einer Stunde die erste Pause einlegten. Auf einer kleinen Raststätte durften wir aussteigen und uns die Beine vertrampen. Eine Horde Israelis machten zu diesem Zeitpunkt ebenfalls lautstark Pause, so dass wir froh waren als es weiter ging. Nach weiteren zweieinhalb Stunden, Daniela schlief und ich genoss die schöne Landschaft, durchquerten wir das Dorf Sanjiang wo unser Hotel für die heutige Nacht liegt. Ohne zu halten fuhren wir aber eine halbe Stunde weiter zur Brücke.
Dort angekommen mussten wir Touristen natürlich zuerst eine Eintrittskarte kaufen, da ohne nichts geht. Danach durften wir passieren und die schöne Wind und Regen-Brücke überqueren. Diese Brücke ist gut 60 Meter lang und besteht nur aus Holz (ok, das Fundament ist aus Stein, aber das ist ein Detail). Ansonsten wurde wirklich nur Holz verwendet, keine Nägel, kein Beton, nichts. Aus diesem Grund ist diese Brück etwas so besonderes. In diesen 8 Dörfern, die es um die Brück gibt, wird mehrheitlich alles mit Holz gebaut, dies ist eine Spezialität in dieser Region. Nachdem die Brücke überquert war, gab es als erstes ein Mittagessen in einem sehr kleinen, lokalen Restaurant, dass jedoch voll war mit anderen Touristen (ca. 8 Leute :-)). An dieser Stelle sei gesagt, dass fast keine Touristen an diesem Ort waren, man konnte die Auswertigen an einer Hand abzählen.
Das Mittagessen war sehr gut, jedoch wieder viel zu viel obwohl wir nur zwei Portionen bestellten. Nach dem Essen machten wir knapp eine Stunde einen Rundgang durch die Dörfchen und besichtigten die verschiedenen Gebäude (natürlich nur von aussen) und sahen diverse Reisfelder. Man kann sagen, dass in diesem Dorf das Leben der Einheimischen normal weiter geht, obwohl extrem viel Shops irgendwelchen Krimskrams zu verkaufen versuchen. Nach dem Rundgang führte uns unser Guide zum Hauptplatz, wo eine Vorührung der lokalen Leute stattfand. Bevor es allerdings losging, versuchten unzählige alte kleine Frauen uns irgendwelchen Schmuck und Anhänger zu verkaufen. Da wir mehr oder weniger die einzigen Langnasen waren, schlichen diese die ganze Zeit um uns herum. Es war richtig schwierig denen klar zu machen, dass wir kein Interesse haben. Als dann die Vorührung los ging, verschwanden die Verkäuferinnen mehr oder weniger. Die Vorführung selber war ganz ok, etwas Musik und Tanz über eine Länge von 45 Minuten. Zwischendrin kamen die Artisten ins Publikum und gaben jedem Zuschauer einen Schluck Reisschnaps, der natürlich möglichst hoch bezahlt werden sollte. Nachdem wir 5 Yuan in den Topf schmissen (ca. 60 Rappen) waren die Leute extrem happy und danken uns. In der Zwischenzeit merkten wir, dass hinter uns noch zwei weitere Schweizer sassen, somit waren wir 4 Langnasen unter 50 Chinesen. Nach der Vorstellung machten wir uns mit den anderen Schweizern bekannt und tauschten kurz unsere Routen aus. Wir stellten fest, dass wir die beiden höchst wahrscheindlich auf dem Bootausflug am Sonntag wieder treffen werden. Nach einem kleinen Schwatz, die Guides wollten schon lange weiter, verabschiedeten wir uns wieder. Nun ging es mit dem Auto eine gute halbe Stunde zurück nach Sanjiang wo wir das Hotel bezogen und uns etwas ausruhten (Daniela schlief tief und fest und ich schreib den Bericht und präpariete die Fotos).
Um 7 Uhr machten wir uns auf sie Socken zum Nachtessen. Wang wartete bereits in der Hotellobby auf uns. Ich dachte, dass wir etwas gehen müssen, um in ein Restaurant zu kommen, doch gleich neben dem Hoteleingang war eine kleine chinesiche Beiz, in die wir freundlich hineingebeten wurden. Da die Karte, wie üblich in dieser Region, nur auf Chinesisch war, bestellte unser Guide für uns. Es gab Nudelsuppe mit Fleisch, für mich scharf und für Daniela ohne Gewürze, Rindfleisch mit Gemüse, Schweinefleisch mit Gemüse und Auberginen. Das Essen war sehr lecker doch leider einmal mehr viel zu viel, da Daniela fast nichts gegessen hat und ich leider keine zwei chinesichen Portionen runter bringe. (Anmerkung Daniela: Es hat wirklich geschmeckt, aber wollte den Magen nicht zu arg strapazieren). Zudem war meine Nudelsuppe so scharf, dass ich teilweise tropfte vor Schweiss :-). Zum Glück konnte ich meinen Durst mit Tsingtao Bier löschen.
Unser Guide verabschiedete sich noch während dem Essen und so genossen wir einen kleinen Spatziergang durch die Strassen . Danach gingen wir zurück ins Hotel und nahmen die lang ersehnte Dusche um uns abzukühlen, da es auch am Abend immer noch 30 Grad und schwül ist. Morgen geht es zu den Reisterrassen wo wir bestimmt auf eine wunderschöne Landschaft treffen werden.

23. Juli Reisterrassen von Longji
Nachdem ich gestern jede Gelegenheit genutz habe um zu schlafen, war ich heute wieder fitter und ich denke, ich habe meine Krise überwunden ;-). Da es in der Nacht heftig gewittert hat, war es einige Grad kühler als am Vormittag. Aber dennoch schwitzten wir schon am morgen früh.
Nach einer zwei stündigen Autofahrt erreichten wir die berühmten Reisterrassen. Da diese auch für die Chinesen eine Top-Destination sind, trafen wir natürlich beim Eingangstor wieder auf die dutzenden Cars. Doch da es vom Eingangstor verschiedene Reisterassen zu besichtigen gab, hat sich die Menschenmasse gut verteilt und wir konnten einen angenehmen Aufstieg geniessen, sofern man geniessen sagen kann. Denn es war abartig heiss und die vielen Stufen hinauf waren sehr anstrengend. Im Angebot standen auch Senften, die von zwei Männern getragen wurden, aber natürlich machten wir von diesen keinen Gebrauch. Die etwas pompöseren Chinesen oder auch Kinder haben sich hochtragen lassen. Die armen Kerle. Wir waren schon ins Schnaufen gekommen ohne Gewicht – puh, ich möchte nicht wissen, wie es den Trägern erging.
Aber die Anstrengung hat sich defintiv gelohnt, denn der Ausblick von oben auf die Reisterrassen war sehr schön und vorallem eindrücklich. Wenn man bedenkt, wie viele Stunden harte, manuelle Arbeit dahinter steckt, dann ist es noch viel eindrücklicher. Auch das ausgeklügelte Bewässerungssystem ist sehr interessant. Nach einem kleinen Rundgang haben wir in Yao-Dorf Dazhai Mittag gegessen. Es war aber defintiv zu heiss, um so viel zu Essen. Es ist einfach enorm wie viel Essen jedes mal aufgetischt wird, und wie viel jedes mal zurück gegeben wird. Es ist einfach so schade und unbegreiflich, wenn man bedenkt, dass soooo viele Leute nicht genügend zu Essen haben. Nach dem Abstieg fuhren wir nochmals 2.5 Stunden zurück nach Guilin. Wir freuten uns auf das gleiche Hotel, dass wir vor zwei Tagen bereits hatten. Und der Pool war heute sogar in Betrieb. Doch von einer Abkühlung kann nicht gesprochen werden. Das Wasser war sicher 30 Grad warm und frisch gereinigt sah er nicht wirklich aus. Da der Pool aber im VIP Bereich lag, bekamen wir noch ein kaltes Glas Wasser serviert. Sehr nett :-).
Das wohl übelste Essen seit unserem Start der Reise vor 3.5 Wochen hatten wir wohl an diesem Abend. Meinem Magen geht es dank der Tablette zwar schon besser, aber dennoch ist er noch nicht ganz auf dem Damm. Deshalb entschieden wir uns für ein italienisches Restaurant. Von aussen sah es ganz nett aus, aber kaum waren wir drin, hatten wir es schon bereut reingegangen zu sein. Ausser zwei Chinesen, die gerade fertig gegessen hatten und ihr Nickerchen am Tisch machten, waren wir die einzigen Gäste. Für Adrian gab es eine kleine, geschmacklose Tiefkühlpizza und für mich Dosenspaghetti. Es war wirklich übel. So musste ich noch eine Nachspeise (Cheesburger) im Mc Donalds holen. Nach einem kleinen Besuch bei den Souvenirständen (Adrian hat für mich gehandelt – sicher besser als ich das gemacht hätte, aber er hat noch potential zur Verbesserung) tranken wir noch einen letzten Drink in Guilin.
Unsere Durchschnittliche Einschlafzeit liegt vermutlich bei ca. einer Minute. Wir sind jeweils so kaputt, dass wir immer sehr schnell einschlafen…

24. Juli Li Flussfahrt / Yangshuo
Leider plagte mich mein Magen die ganze Nacht und auch absurde Träume erlaubten mir keinen ruhigen Schlaf. Während Adrian quickfidel erwachte, hatte ich extrem Halsschmerzen und Schluckweh. Doch im Verlaufe des Morgens wurde es etwas besser. Erst später im Nachmittag habe ich gemerkt, dass eine Erkältung in Anmarsch ist, welche mich heute Abend wieder ziemlich energielos machte. Doch zuerst mal die Erlebnisse vom heutigen Tag. Nachdem wir im Hotel abgeholt wurden, fuhren wir ca. 30 Minuten zum Bootssteg. Dass der heutige Ausflug wieder total touristisch wird, darauf waren wir vorbereitet. So warteten dutzende grosse Boote (ca. 50 Stück) auf all die Menschenmassen. Die Landschaft hier wird in China als eine der schönsten angesehen und für viele Chinesen ist es das absolute Highlight. Auf der vierstündigen Bootsfahrt nach Yangshuo konnten wir dann auch die schöne Landschaft mit all den Karstbergen bestaunen. Auf dem Boot wurden auch gleich noch Touren für den Nachmittag verkauft. Da wir einen freien Nachmittag hatten, buchten wir diesen Trip wie auch fast alle anderen. Wir hatten nach Ankunft in Yangshuo knapp eine Stunde Zeit um einzuchecken, bevor es dann mit der Nachmittagstour weiter ging. Wir mussten vom Steg aus ca. 20 Minuten laufen, doch diese 20 Minuten haben uns total geschlaucht. Voll beladen mit grossem Rucksack hinten und kleinem vorne in der Mittagssonne (gefühlt wie 40 Grad) kamen wir durchnässt im Hotel an. Wie immer hatten sie einige Mühe unsere Namen zu finden. Als es dann doch noch geklappt hat, schmissen wir kurz unsere Rucksäcke hin, haben uns kurz von den nassen Kleidern entledigt und stressten zum Treffpunkt, wo uns der Bus abholen sollte. Nachdem der Bus dann 20 Minuten Verspätung hatte, waren wir schon wieder total verschwitzt, bis wir nur in den Bus einsteigen konnten. Etwa in 20 Kilometer Entfernung liegt der Yulong He (Nebenfluss vom Li Fluss) auf welchem wir eine Fahrt auf einem Bambusfloss geniessen konnten. Wenn sie hier das Wasser kristallblau nennen, dann haben sie noch nie einen Bergfluss in der Schweiz gesehen :-). Zu sehen bekamen wir noch Wasserbüffel. Die Hitze war unerträglich und so waren wir dann froh, als wir wieder im Hotel waren, wo wir uns zuerst mal abkühlen mussten. Da wir gerade noch eine Wäscherei sahen, brachten wir unsere 4kg dreckige Wäsche vorbei und sind gespannt auf das Ergebnis morgen :-).
Heute schlafen wir in Yangshuo, was die Touristenstadt schlechthin hin. Es reihen sich Restaurants an Restaurants und Souvenirstände an Souvenirstände (gefährlich für mich :-)). Aber heute reichte es lediglich für einen Schal in der Hoffnung, dass morgen der Hals wieder besser ist.

Next stop: Hong Kong (Ankunft am Dienstag nach der letzten Zugfahrt judihui :-)).

Anzahl Reisetage: 4

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