Las Vegas | 25. – 29.08.2011


25. August Death Valley – Las Vegas
Sorry, Sorry, wir (also ich) haben euch ziemlich lange auf die neusten Erlebnisse warten lassen. Das lag daran, dass in Las Vegas einfach zu viel los ist und ich absolut nicht zum schreiben kam. Nun sind wir auf dem Weg in den Grand Canyon und haben etwas Zeit… 🙂 Also lassen wir mal die letzten paar Tage revue passieren:

Nach einer klimatisierten Nacht, machten wir uns gemütlich wieder auf den Weg in die Hitze. Bevor wir lebend das Death Valley verliesen, besuchten wir noch den Aussichtspunkt Dantes View von welchem wir eine schöne Aussicht auf den Salzsee hatten. Und Gott sei Dank war es dort oben einige Grad kühler und der Wind, welcher wehte, war nicht so heiss wie unten. Kurz vor Las Vegas fuhren wir noch einen kleinen Umweg zum Red Rock Canyon. Die Hauptattraktion dort war ein zweifarbiger Fels (rot/beige). Leider kommen die Farben in den Fotos nicht sehr gut rüber. Aber Eindrücklich war es auf alle Fälle.

Dank diesem Abstecher trafen wir pünktlich in unserem Hotel (Luxor) in Las Vegas ein. Für welche, die noch nie in Vegas gewesen sind: das Luxor ist eine riesige Pyramide mit 30 Stockwerken und einem eigenen Casino im Untergeschoss. Nachdem wir einen Parkplatz weit weg vom Eingang gefunden hatten, reiten wir uns in der riesigen Warteschlange ein (zum Glück hatte ich meinen grossen Rucksack noch im Auto gelassen :-)). Wie erwartet war es nicht ganz einfach unsere beiden verschiedenen Reservierungen (1. Nacht via Internet weitere 3 Nächte via Reisebüro) zu mergen. Irgendwie klappte es dann doch noch und sie teilte uns mit, dass wir sogar dank einer Promotion jeweils das Morgenessen gratis dazu bekommen. Der erste schlechte Eindruck, den wir durch die schlechte Effizienz am Check-in erhalten haben, hat sich gleich weiter gezogen, als wir sahen, dass unser Zimmer nocht nicht geputzt war. Per Telefon war natürlich nur ein Band zu erreichen, welchem wir unser Problem natürlich nicht erklären konnten. Während ich im Zimmer wartete, löste Adrian das Problem an der Rezeption. Natürlich hätten wir auch auf eine Putzfrau gewartet oder wären auch mit einem anderem Zimmer gleicher Klasse zufrieden gewesen, aber der Manager hatte uns gleich, ohne Diskussionen, ein neues Zimmer gegeben in einer Spa Suite. Das Zimmer war etwa 3 mal so gross wie unser gebuchtes Standard Zimmer und verfügte sogar über einen Whirlpool. Da wiederum muss man sagen, dass sie sehr grosszügig waren. Aber ob die wohl gecheckt haben, dass wir 4 Nächte bleiben und nicht nur eine? Da wir ziemlich viel Zeit verloren haben dadurch, konnten wir den Pool nur noch ganz kurz geniessen. Die Liegestuhlsuche gestaltete sich nicht so einfach, aber das Wasser war auf alle Fälle eine erlösende Abkühlung. Da wir dank Facebook wussten, dass Sabrina auch noch in Las Vegas ist, haben wir spontan mit ihr abgemacht und parallel Markus angesimst, ob er nicht zufällig auch in der Stadt ist. Und wie es der Zufall wollte, war auch er soeben in Las Vegas eingetroffen. Um 21.30 war das 4-er Gespann der Hatsu Crystal wieder komplett. Alle drei Partien hatten einen anderen Weg nach Las Vegas hinter sich.Und so tauschten wir natürlich die Erlebnisse der letzten Woche aus. Und dann galt es erneut Abschied zu nehmen.

Da wir immer noch daran zweifelten, dass wir das Zimmer für 4 Nächte behalten dürfen, mussten wir natürlich noch den Whirlpool ausprobieren (obwohl es bereits 2 Uhr morgens war).

26- 29. August Las Vegas
Nach einer super, aber kurzen Nacht stand heute ein Trip zum Valley of Fire, zum Hoover Damm und zur Outlet Mall bevor. Zudem wollten wir um 15 Uhr zurück sein, damit wir noch am Pool ausruhen konnten.
Obwohl es 10 Grad kühler war als im Death Valley, war die Hitze noch immer sehr drückend. Auf dem Weg zum Reiseführer-Titelbild, welches nur etwa 30 Minuten dauerte, musste ich erneut Forvait geben. Gut wir hatten soeben auch einen 45-min Trail hinter uns und waren schon etwas erschöpft.Leider konnte Adrian auch nicht mehr alleine weitergehen, denn er wollte mich in meinem Zustand nicht alleine zurück lassen. Und ich war froh, denn ich hätte es glaube ich auch nicht mehr alleine den Hügel hinauf geschafft. So musste ich doch schnell absitzen, als mir schwarz vor Augen wurde und meine Hände anfingen zu zittern. So haben wir leider kein Foto, welches so aussieht wie unser Titelbild im Reiseführer. Dafür haben wir ein mal mehr gelernt, mehr (und vorallem früher) auf seinen Körper zu hören.
Auf der Autofahrt zum Hoover Damm hatten wir Zeit zum erholen und abzukühlen. Denn die Fahrt dort hin dauerte viel länger als wir uns das vorgestellt hatten und so konnten wir unsere Abkühlung im Pool wohl vergessen. Demenstprechend war auch unsere Stimmung. Doch in Anbetracht dessen, dass der Hoover Damm ein gigantisches Bauwerk ist, und inzwischen auch eine neue Brücke daneben steht, hat sich die in die länge gezogene Fahrt gelohnt. Und beim anschliessendem Shopping waren wir auch mehr oder weniger erfolgreich. Für die inzwischen eingekauften Waren, mussten wir nun einen zusätzlichen Koffer kaufen. (nur zu erwähnen Adrian hat also viel mehr geshoppt als ich :-)).
Adrian hat m ich dann kurz beim Hotel ausgeladen und fuhr zum Flughafen, um das Auto mit welchem wir nun knapp 3000 Kilometer gefahren sind, zurück zu geben. Natürlich funktionierte unser Kärtchen im Hotelzimmer nicht mehr. Es schien als wäre unsere Befürchtung bezüglich Zimmertausch zurecht gewesen. Den Koffer mit den einkauften Waren stellte ich vor das Zimmer uns reihte mich in der langen Schlange beim check-in ein. Nach ca. 15 Minuten dachte ich auf einmal, dass man ja das Gepäck nicht ungeachtet liegen lassen darf (es könnte ja noch eine Bombe drin sein). Und bei all den hunderten oder tausenden Kameras, viel der Koffer im Gang sicher schnell auf. Aber da ich nicht noch mehr Zeit verlieren wollte, ging ich nicht zurück. Als ich endlich an der Reihe war, meinte die gute Dame nur, dass das Kärtchen vermutlich zu nahe an der Kredit Karte oder am Natel war, so dass es die Codierung verloren hat… Naja. Netterweise durften wir das Zimmer behalten. So waren dann Adrian und ich fast gleichzeitig wieder zurück. (und der Koffer stand auch noch vor dem Zimmer – zum Glück, denn dies hätte meiner eh schon schlechten Stimmung nicht geholfen).
Im Lift traf ich eine sehr aktive Gamblerin, von welcher ich den Tipp erhalten habe, bei welchen Maschinen wir spielen sollten :-). Aber heute waren wir nicht in Spiellaune und so sparten wir unser Glück für die nächsten beiden Tage auf.

Heute wollten wir uns mal um Show-Tickets kümmern. Da gerade Rod Stewart in der Stadt war, versuchten wir Tickets für das heutige Konzert zu kriegen. Da wir die Karten nur im Hotel des Veranstaltungsort besorgen konnten, haben wir den Spaziergang noch mit Hotel-Seeing verbunden. So bestaunten wir die Gondelfahrten im Venetia oder die Hochhäuser im New York New York oder der Eiffelturm im Paris.
Glücklicherweise bekamen wir auch noch zwei Tickets für das Konzert. Unseren Füssen zu liebe nahmen wir das Taxi zurück. Und wieder: der Scheiss-Taxifahrer hat noch eine extra Schleiffe gefahren. Ich konnte dann nicht auf meinem Maul hocken bleiben aber er wollte mich nicht verstehen. Läck, war ich auf 180, Adrian fand es nicht so schlimm, aber ich lasse mich einfach nicht gerne verarschen und verlange von allen Menschen gerecht behandelt zu werden, auch wenn wir bloody tourists sind.
Als wir dann endlich mal Zeit hatten, um an den Pool zu hängen, kamen Wolken auf. So entschieden wir uns nach einer Stunde, das Sprudelbad im Zimmer vorzuziehen.

Das Konzert von Rod Stewart im Ceasars Palast war super. Zwar war das Kolosseum, welches für 4000 Leute Platz hat, nicht ganz voll, aber es war trotzdem eine gute Stimmung. Anschliessend schlenderten wir zu unserem Hotel zurück und bestaunten die leuchtende Stadt bei Nacht.

Am Sonntag konnten wir es sehr ruhig angehen, denn wir hatten überhaupt nichts vor (das kommt ja nicht oft vor :-)). Nach dem Frühstück versuchten wir zwei Liegestühle am Pool zu ergattern, was überhaupt nicht einfach war. Da es aber über 40 Grad heiss war, und es keinen Schatten hatte, hielten wir es nicht lange aus. Die Abkühlungen im Pool waren zwar erfrischend, doch die Menschenmassen waren eher unangenehm und wir wollten auch nicht genau wissen, wie dreckig der Pool war. So entschieden wir uns am Nachmittag auf Souvenierfang zu gehen. Im M&Ms Shop kauften wir gleich eine Riesentüte M&Ms die für die nächsten drei Wochen reichen sollte (muss).
Da wir gleich neben dem Hard Rock Cafe standen und beide schon hunger hatten, assen wir spontan dort zu Abend.

Und dann versuchten wir unser grosses Glück im Casino. Beide hatten ein Startkapital von $100, welches wir für das Roulette einsetzten. Adrian spielte zuerst. Nach dem anfänglichen Glück, ging es aber doch schnell bergab und bald war er auf $8 unten. Da der Minimumeinsatz 10 war, konnte er nicht weiterspielen. Dann fing ich an zu spielen. Auch ich hatte am Anfang Glück und es hielt auch noch eine Weile an. Da ich Adrians 8 einsetzten konnte und die verdoppelte, konnte auch Adrian mit 16 wieder weiterspielen. Zwischenzeitlich schaffte er es wieder auf 90 und ich auf 225. Bei 50 und 185 hörten wir aber schweren Herzens auf. So hatten wir einen Gewinn von 35 (beide zusammen). Die verspielten wir dann noch bei den Penny-Maschinen.
Bevor wir zu Bett gingen, wollte ich allerdings nochmal Roulette spielen, und aus dem Startkapital von 10 den grossen Gewinn machen. Doch Adrian behielt natürlich recht und schwupsdipubs waren die 10 weg. So hatten wir eine Schlussbilanz von -10 an diesem Abend, aber wir hatten doch drei Stunden gespielt, von daher total akzeptabel. Und in anbetracht dessen, dass wir als „aktive Spieler“ gratis Getränke erhalten haben (drei Corona und zwei Cola), waren wir sogar wieder im Plus.

Anzahl Reisetage: 4

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